Naturschutz, Regionalentwicklung & Tourismus

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im Naturpark Thüringer Wald

Klima im Naturpark Thüringer Wald

Im Thüringer Wald, trotz seiner zentralen Lage im klimatisch stabilen und gemäßigten Mitteleuropa, herrscht wegen seiner Gebirgslage, mit unter sogar gegensätzliche Witterung vor, die den Reiz dieser Landschaft mitbestimmt. Die südwestliche Hauptwindrichtung bringt die Winde direkt an den Kamm, wo ihre vom Atlantik mitgebrachten Wolken abregnen. Das ist ein Grund, daß am südwestlichen Gebirgsrand mehr Niederschläge fallen als im nörd- und nordwestlichen Rennsteiggebiet (Leeseite).

Die höheren Berglagen erhalten mehr Feuchtigkeit und wechseln auf engstem Raum die Niederschlagshäufigkeiten. Besonders betroffen sind davon die Gipfelbereiche des Inselsberges (916 m ü. NN/ 1264 mm), des Beerberg- und Schneekopfmassivs (Schmücke 911 m ü. NN/ 1304 mm), des Schiefergebirges (Siegmundsburg 784 m ü. NN/ 1277 mm) einschließlich dessen Südrandes sowie der NW und NO des gesamten Rennsteiggebietes.

Die Winter auf dem Rennsteig sind kalt, die mittleren Januartemperaturen liegen bei -2°C bis -4°C, was bei gleichzeitig hohen Niederschlagswerten eine gute Schneesicherheit verspricht. Vor allem in den Gebieten um Oberhof sowie Neuhaus/ Masserberg sind Schneehöhen über 1 m keine Seltenheit.